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LEGO® Technic Elemente
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LEGO Technic ist eine Produktlinie von LEGO, die auf realistische, funktionale Modelle ausgerichtet ist. Im Gegensatz zum klassischen LEGO System mit seinen Noppensteinen arbeitet Technic vor allem mit Verbindungselementen wie Pins, Achsen und Lochbalken, mit denen sich bewegliche Mechanismen bauen lassen.
Lochbalken (Liftarms / Beams)
Die Lochbalken bilden das Grundgerüst und ersetzen weitgehend die klassischen Steine. Sie haben durchgehende Löcher, durch die Pins und Achsen gesteckt werden. Es gibt sie als gerade Balken in verschiedenen Längen sowie als gebogene oder abgewinkelte Varianten (z. B. im 90°- oder flacheren Winkel). Die Länge wird meist in der Anzahl der Löcher angegeben.
Pins (Verbinder)
Die Pins halten die Bauteile zusammen und sind farblich nach Funktion sortiert. Diese Farbcodierung ist eine wichtige Orientierungshilfe beim Bauen:
Schwarz – mit Reibung (fest) Grau – ohne Reibung (drehbar) Blau – 3L, mit Reibung Beige/Tan – Achs-Pin
⚙️ Achsen (Axles)
Übertragen Drehbewegungen. Ihr kreuzförmiger Querschnitt verhindert das Verdrehen in den Löchern und gibt Kraft weiter. Gezählt in Längeneinheiten, erhältlich mit Stoppern oder als Kombinationsteile.
🔩 Verbindungsteile
Buchsen und Distanzringe als Abstandhalter, Gelenke und Kugelköpfe für bewegliche Verbindungen, Kreuz- und Winkelverbinder zur Richtungsänderung sowie Zahnstangen für Dreh-zu-Linear-Bewegung.
Zahnräder (Gears)
Zahnräder sind zentral für Getriebe und Übersetzungen. Daneben gibt es Kegelräder, Schneckenräder (für sehr starke Untersetzungen) und Differentiale. Mit unterschiedlichen Kombinationen lassen sich Drehzahl und Drehmoment gezielt verändern.
Funktionale & motorisierte Komponenten
Hierzu zählen Pneumatikteile (Zylinder, Pumpen, Ventile, Schläuche) sowie die elektrischen Systeme. Diese haben sich über die Jahre weiterentwickelt – von den älteren Power-Functions-Komponenten hin zum aktuellen Powered-Up-System mit Hub, Motoren und Sensoren, das per App oder Fernsteuerung bedient wird.
Grundprinzip: Lochabstände und Achsmaße folgen einem einheitlichen Raster, sodass alle Teile geometrisch zusammenpassen. Wer Pins, Achsen und Zahnräder verstanden hat, kann daraus stabile Rahmen, Lenkungen, Getriebe und ganze Antriebsstränge konstruieren.
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